VST Building Technologies AG: Im Krisenmodus

Die VST Building Technologies AG sieht trotz dänischem Schiffbruch kein erhöhtes Insolvenzrisiko. An Maßnahmen zum Erhalt der Zahlungsfähigkeit wird intensiv gearbeitet.

Die Bauwirtschaft boomt und viele Firmen wissen nicht, wie sie ihre Aufträge zeitgerecht erledigen. Der Corona-Schock des Frühjahrs 2020 ist bei den meisten Unternehmen so gut wie verdaut. Nicht so bei der VST Building Technologies AG mit Sitz in Leopoldsdorf. Dort sorge das schlechte wirtschaftliche Umfeld als Folge der Covid-19-Pandemie auch bei VST und ihren Konzerngesellschaften für „deutlich nachteilige Auswirkungen“, wie der Vorstand in einer Aussendung wissen lässt.

Dänische Pleite

Als erstes Opfer gilt die Insolvenz der zu VST gehörenden Premium Syscon in Dänemark. Und promt gibt es Gerüchte, dass die VST als ganzes insolvenzgefährdet sei. „Diese Gerüchte basieren auf dem Research-Update der SRC-Scharff Research und Consulting GmbH (SRC Research)“, so der VST-Vostand. Und weiter: „Soweit für VST ersichtlich, beruft sich SRC Research für die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit und damit ein erhöhtes Insolvenzrisiko der VST auf Gespräche mit dem Vorstandsmitglied Kamil Kowalewski“. Der Manager ist erst eben mit 31. Oktober ausgeschieden und Gerhard Kornfeld zum neuen Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Die VST Building Technologies AG mit Sitz in Leopoldsdorf (NÖ) bietet Technologielösungen für den Hochbau, die hauptsächlich im Wohnungs- und Hotelbau, aber auch bei Pflege- und Studentenheimen eingesetzt werden.

 

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