Solarenergie RA insolvent   

Mit Passiva von 1,9 Millionen Euro hat die Solarenergie RA ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Vieles ist noch offen.

Alternativenergie boomt wie nie zuvor und der Betreiber einer Photovoltaik-Anlage meldet Insolvenz – wo gibt’s denn so etwas? In der Steiermark, genauer gesagt am Landesgericht Graz. Es geht um die Anlage SP Vulkanland im Ortsteil Dedenitz von Bad Radkersburg und deren Eigentümerin, die Solarenergie RA GmbH aus dem Firmenreich von Josef Meixner, hat den Insolvenzantrag gestellt.

Darin hatte sie als einen der Insolvenzgründe angegeben, dass in der Vergangenheit „erhebliche Zahlungen an wirtschaftlich nahestehende Unternehmen und Personen geleistet wurden und zur Finanzierung weiterer PV-Projekte dienen“. Auch ein Trafoschaden von 70.000 Euro wird genannt.

Georg Ebner hat die Tagsatzung Ende September für den KSV 187 verfolgt und berichtet Building Times, dass es aus Einsparungsgründen zu einer Teilbetriebs-Schließung komme solle, nämlich von Planung und Projektierung von PV-Anlagen. Weiters sei zu prüfen, wie die Schuldnerin die Finanzierung für die Sanierung aufbringen wolle, wie die Mittel-Abflüsse verbucht wurden, usw. Die Prüfungstagsatzung findet am 8. November statt.

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