Smart Home für 60+

Jung einsteigen, im Alter automatisch fit sein.

Stimmen die Prognosen, wird 2040 etwa ein Viertel der Bevölkerung älter als 65 Jahre sei. Was viele dieser Senioren eint, ist der Wunsch, daheim zu wohnen. Dafür braucht es barrierefreien, altersgerechten Wohnraum – wenn möglich in den eigenen, gewohnten vier Wänden. Die Automatisierung vieler Bereiche ermöglicht ein längeres Verweilen im eigenen Zuhause. Ein Beispiel sind Rollläden und Sonnenschutzsysteme: Vielfach werden sie noch über Riemen oder Kurbeln bedient, was mühsam und im fortgeschrittenen Alter oft kaum mehr zu bewältigen ist. Moderne Antriebs- und Steuerungssysteme nehmen den Hausbewohnern diese lästigen kleinen Alltagshürden einfach ab. Zudem schützen diese Systeme vor heißen Innenräumen – was sich auf das Wohlfühlen auswirkt. Seit Oktober des letzten Jahres fördert etwa das Land Tirol automatisierten und variablen Sonnenschutz als passive Maßnahme zur Vermeidung sommerlicher Überwärmung.

Ebenfalls auf der Förderliste stehen Alarm- und Videoüberwachungsanlagen sowie andere Systeme, die zur Sicherheit im trauten Heim beitragen. „Unsere Fachpartner können hier oft weiterhelfen. Und sie empfehlen die individuell am besten passenden Produkte. Diese können im Smart Home sehr einfach miteinander verbunden werden“, erklärt Dirk Geigis, Sprecher Somfy Österreich. Mittlerweile vernetzt die digitale Steuerbox Somfy TaHoma Premium über 200 Produkte – von motorisierten Rollläden über die Beleuchtung bis zur Alarmanlage. Die grafische Benutzeroberfläche der Steuerbox ermöglicht es, einfach die individuellen Wohlfühlszenarien und Abläufe zu erstellen. Sämtliche Informationen und Steuerungsbefehle werden von der TaHoma-Box erfasst und weitergeleitet.

Wenn die Bewohner das wünschen und sich damit wohler fühlen, können Bewegungsmelder oder Kameras in das System eingebunden werden. Wer möglichst lange unabhängig sein möchte, sollte rechtzeitig an solche Maßnahmen denken und sich nicht vor der mobilen Bedienung scheuen. „Schließlich surft die Generation 60+ zunehmend mit dem Mobiltelefon im Internet. Warum also dieses nicht auch für sinnvolle Systeme im eigenen Heim nutzen?“, fragt Geigis.

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