Scala Haus braucht Sanierung

Das österreichische Fertighausunternehmen Scala hat ein Sanierungsverfahren eingebracht.

Die Scala Holzbau GmbH mit Sitz in Eugendorf hat beim zuständigen Landesgericht Antrag zur Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingereicht. Fast 90 Dienstnehmer sind betroffen, die Verbindlichkeiten betragen rund 13 Millionen Euro.

Rohstoffpreise versus Fixpreis

Auslöser für die Sanierung seien die erheblichen Preissteigerungen bei den Baukosten, die in dieser drastischen Form nicht vorhersehbar waren, so Scala. So sind beispielsweise die Kosten für Schnittholz innerhalb eines halben Jahres um rund 90 Prozent gestiegen, was den Anbieter von Fertighäusern in Holzbauweise besonders trifft. Durch die Fixpreisgarantie konnten diese enormen Preissprünge nicht an Kunden weitergeben werden, was zu unterkalkulierten Hauspreisen geführt habe. Scala wurde

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