Quartier mit Holzhochhaus für Linz

Der von der WSF-Privatstiftung ausgelobte Architekturwettbewerb für das 33 Hektar große Areal in Linz-Ebelsberg ist entschieden. Das Siegerprojekt kommt vom Architekturbüro Froetscher Lichtenwagner Architekten ZT GmbH. Mit dabei ist ein 22-stöckiges Holzhochhaus.

In Linz Ebelsberg entsteht ein großes Stadtentwicklungsprojekt. Der von der WSF-Privatstiftung dazu ausgelobte Architekturwettbewerb für das 33 Hektar große Areal in Linz-Ebelsberg ist entschieden. Das Siegerprojekt überzeugt mit einer überlegten, klar formulierten Antwort auf die Gegebenheiten des Ortes. Es reagiert in seinem städtebaulichen Ansatz differenziert auf die Struktur des Bestandes, schafft hochwertige Binnenräume und spannt zwischen den Doppelreihen der Kasernengebäude ein Feld auf, das flexibel auf die räumlichen und funktionellen Anforderungen des Quartiers abgestimmt werden kann.

Holzhochhaus mit 22 Stockwerken

An der Wiener Straße entsteht ein Quartierstor mit öffentlicher Verkehrsanbindung. Daran anschließend wird ein großer Platz angeordnet, der zum zentralen Park hin orientiert wird und mit einem Sonderbau in Holz einen Quartierstreffpunkt anbietet. Ebenfalls als konstruktiver Holzbau wird das 22-geschoßige Hochhaus vorgeschlagen, das an der Wiener Straße eine neue Landmark von Ebelsberg darstellen wird.

Im Areal der ehemaligen Kaserne werden soziale und kulturelle Einrichtungen Platz finden. Vor Kurzem ist ein Verein, der sich mit der Geschichte von Ebelsberg befasst, übersiedelt. Nächstes Jahr sind diverse Dauerausstellungen geplant. Die ehemaligen denkmalgeschützten Kasernengebäude werden zu Wohnungen umgebaut und versprechen mit Raumhöhen von bis zu 3,20 Metern für einen besonderen Flair. Große Verkehrsflächen werden aufwendig mit dem Prinzip der „Schwammstadt“ ausgeführt, sodass Oberflächenwässer im Boden gespeichert und weiterhin für Pflanzen vor Ort zur Verfügung stehen.

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