Osram leuchtet stabil

Nach einem anspruchsvollen Vorjahr startet Osram stabil ins Geschäftsjahr 2020. Auf vergleichbarer Basis wuchs der Umsatz des ersten Quartals (zum Ende Dezember) leicht um 0,5 Prozent auf 873 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr gibt es eine großzügige Prognose: Der Umsatz könnte Minus 2 bis Plus 3 Prozent betragen.

Die bereinigte Ebita-Marge stieg vergleichbar um knapp zwei Prozentpunkte auf 13,0 Prozent. Besonders im Halbleitergeschäft zeigte sich eine deutliche Erholung der Renditen. Das bereinigte Ebita kletterte binnen Jahresfrist um gut 22 Prozent auf 114 Millionen Euro.

Konjunkturell entwickelten sich die für Osram wichtigen Absatzmärkte von Oktober bis Ende Dezember wie erwartet. Im Digitalgeschäft kletterten die Erlöse binnen Jahresfrist um mehr als zwei Prozent auf 217 Millionen Euro. Das bereinigte Ebita hat die Gewinnschwelle erreicht – nach einem Fehlbetrag von minus zehn Millionen Euro im Vorjahr, so Osram.

Die Konjunktur für das Automotive-Segment bleibt unsicher. Angesichts der nach wie vor unsicheren Konjunkturaussichten in den Abnehmerindustrien bestätigt der Osram-Vorstand seine bestehende Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Der Umsatz wird zwischen minus und plus drei Prozent gegenüber Vorjahr erwartet. Die bereinigte Marge soll neun bis elf Prozent betragen.

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