Nibe knackt die drei Milliarden

Der Nibe Konzern steigert 2021 den Umsatz um fast 14 Prozent auf nahezu 31 Milliarden schwedische Kronen (rd. 3 Mrd. Euro). Materialmängel beeinträchtigen die Lieferfähigkeit.

Der schwedische Nibe-Konzern, der hierzulande mit den Wärmepumpenmarken Waterkotte, KNV und ait vertreten ist, ist im Vorjahr kräftig gewachsen. „Der Konzernumsatz überstieg die Marke von 30 Milliarden SEK, damit haben wir innerhalb von drei Jahren die halbe Strecke zum Teilziel von 40 Milliarden Umsatz bis spätestens 2025 geschafft“, so der Nibe-CEO Gerteric Lindquist.
Der Umsatzzuwachs betrug 2021 im Gesamtjahr 13,6 % (7,1 %), davon stammen 11,8 % (-0,9 %) aus organischem Zuwachs. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 3,3 Milliarden schwedische Kronen (rd. 320 Mio. Euro).

Enorme Nachfrage

Die Gesamtnachfrage war im gesamten Jahr ungewöhnlich stark, so der CEO. Demgegenüber kann sich auch Nibe dem allgemeinen Trend der unsicheren Liefertermine und stark verlängerten Lieferzeiten nicht entziehen. „Das hat leider auch unsere Lieferfähigkeit beeinträchtigt, besonders in den letzten Monaten des Jahres,die traditionell unsere stärksten sind“, erklärt Lindquist. Zu Jahresende hatte der Konzern einen noch nie dagewesenen Auftragsbestand, so der aktuelle Geschäftsbericht.
Nibe möchte trotz der Verwerfungen am Markt weiterhin wachsen. Angestrebt wird ein jährliches Wachstum von 20 Prozent, je zur Hälfte organisch und durch Zukäufe.

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