Leier kauft Brikston

Eine Weile lang verhandelte Wienerberger, nun hat die Leier Gruppe den Deal gemacht: Das Unternehmen mit Sitz in Horitschon kauft das rumänische Ziegelwerk Brikston.

Das Unternehmen Brikston ist am rumänischen Ziegelmarkt seit langer Zeit ein Big Player und erzielt 2018 mit 230 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro. Mit diesem Zukauf soll die Marktposition von Leier als Baustoffproduzent am rumänischen Markt wesentlich gestärkt werden. Auch kann Leier damit die Produktpalette für seine Kunden um ein breites keramisches Sortiment erweitern. Der rumänische Markt soll in den kommenden Jahren weiter verstärkt bearbeitet und so zu einem Kernmarkt der Gruppe gemacht werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Leier Gruppe ist in 7 Ländern (Österreich, Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien, Kroatien und Ukraine) in den Bereichen Baustoffproduktion, Autohandel und -service, Immobilien und Metallbearbeitung tätig. Für das Jahr 2018 kann die Gruppe einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro ausweisen.

Das weit gefächerte Baustoffangebot der Firmengruppe umfasst Betonwaren für den Hochbau von Mauersteinen bis zu Dachsteinen, Pflastersteine und Betonplatten, Betonprodukte für den Umweltschutz und der Umwelttechnik, sowie die Herstellung von Betonfertigteilen (unter Anderem vorgefertigte Decken-, Wand-, und Treppenkonstruktionen), aber auch keramische Ziegel in großer Auswahl. Auch Dursiol, ein Baustoff aus Holzbeton für Hochbau, für den Lärmschutz und zum nachhaltigen, ökologischen Bauen gehört zur Leier Gruppe. „Wir wünschen seit langer Zeit, dass wir uns in Rumänien weiterentwickeln und unseren Anteil auf dem rumänischen Markt erweitern können. Brikston, durch seine bisherige Leistung ermöglicht uns, unseren Kunden eine noch umfassendere Produktenpalette mit den gewohnt hohen Qualitätsstandards anbieten zu können. Wir möchten die Anwesenheit von Leier in Rumänien durch Investitionen, die dem Entwicklungspotenziale des Marktes im Land gerecht werden, ständig verstärken“ – teilte Michael Leier, der CEO von Leier mit.

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