Haas macht Umsatzsprung

Der Holzfertigbau brummt. Mit einem Umsatz von 228 Millionen Euro hat die Haas Gruppe 2020 den Vorjahreswert um fast 20 Prozent übertroffen.

Mit einem Umsatz von 228 Millionen Euro hat die Haas Gruppe den Vorjahreswert um fast 20 Prozent übertroffen. Österreichweit ist der Umsatz im Hausbau um circa 20% gestiegen. Und das trotz Pandemiebedingungen. Der Betrieb war während dieser Zeit zu jedem Zeitpunkt voll funktionsfähig und konnte die Betriebsleistung sogar deutlich steigern. „Dank des umsichtigen Handelns und der Flexibilität der gesamten Belegschaft konnten Arbeitsweisen angepasst und so die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet werden.“ Der hohe Grad der Digitalisierung habe geholfen, schnell auf Homeoffice oder Onlineberatungen umzustellen, berichtet Unternehmerin Katharina Haas, die das Familienunternehmen in zweiter Generation mit Bruder Xaver A. und Schwester Tanja weiterführt.

Auch auf die Verkaufszahlen sei man stolz, ergänzt Geschäftsführer Robert Frischer. Der Trend zur nachhaltigen Holzbauweise sei seit Jahren ungebrochen und zuletzt durch die Klimaschutzdiskussion zur CO2 Vermeidung noch deutlich verstärkt worden. Insgesamt verzeichne man einen Trend zum schlüsselfertigen Bauen und eine sehr gute Qualität der Verträge, stellt Geschäftsführer Robert Frischer fest. „Wir haben die Stornoquote fest im Auge und stellen hier entgegen anfänglicher Befürchtungen keine Erhöhung, sondern sogar einen deutlichen Rückgang fest.“

Die Vorzeichen für das Jahr 2021 stehen ebenso gut. Bei Haas ist man mit einem historisch hohen Auftragsbestand in das Jahr gestartet und bereits für das ganze Jahr sehr gut ausgelastet. Als großer regionaler Arbeitgeber in der Steiermark sucht Haas daher weiterhin Mitarbeiter zur Verstärkung des Teams. Parallel wird in die Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten Prozesskette investiert.

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