Großer Andrang am Baukongress

Gelungenes Comeback: Mehr als 2.000 registrierte Teilnehmer, ein ausgebuchter Kongressabend und eine ausverkaufte Ausstellung sind das Fazit der ÖBV.

Am 28. Und 29. April feierte der Treffpunkt der österreichischen Baubranche seine Rückkehr im Austria Center Vienna. „Wir sind froh, dass wir solch eine Punktlandung mit dem Fall der Maskenpflicht für den Baukongress erzielten, um sein Potential voll ausspielen zu können,“ so Michael Pauser, Geschäftsführer der Österreichische Bautechnik Vereinigung (ÖBV). Die Teilnehmer genossen es, sich unter Gleichgesinnten wieder physisch treffen zu können.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die neue große Session widmete sich dem Thema „Nachhaltigkeit im Bauwesen“, die aufzeigte, was alle Baubeteiligten in den letzten Jahren bereits dafür unternommen haben und was sie gedenken zu tun, um 2040 klimaneutral zu werden. Premiere feierte außerdem der ÖBV-Nachhaltigkeitsfolder mit den sechs wichtigsten Grundsteinen, begonnen mit der Kreislaufwirtschaft und Recyclingbaustoffen bis hin zu Entscheidungsgrundlagen für Treibhausreduktionspfade und ein dazugehöriger ÖBV-Sachstandsbericht, der den Status der bereits durchgeführten Arbeiten aufzeigt. Außerdem standen auch Digitalisierung, Lean Construction, Baurobotik am Kongressprogramm, wie z.B. mit der direkt aus dem Modell angesteuerten CNC-Fräse die hohe Präzision aus dem digitalen BIM Modell direkt auf die Baustelle zu bringen.

Award: Kooperation statt Konfrontation

Da kooperative Vertragsmodelle immer mehr im Kommen sind und um den Trend auch in Österreich zu stärken, verlieh die ÖBV dieses Jahr zum dritten Mal den Koop Award für die am besten abgewickelten Bauprojekte Österreichs in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Hochbau“. Der Preis ging an die Projektteams -Bauherr, Planer, Ausführende und ÖBA- der Bauvorhaben „Althan Park“ (Hochbau) und „A23-Generalsanierung Inzersdorfer Hochstraße“ (Infrastruktur).

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