Geberit: Fulminante Zwischenbilanz

Mit einem Umsatzplus von 17 Prozent und einem Ergebniszuwachs von fast 30 Prozent zieht Geberit nach neun Monaten eine fulminante Zwischenbilanz.

Haustechnik ist weltweit gefragt. Kein Wunder also, dass Geberit ordentlich zulegt. Insgesamt stieg der Nettoumsatz um 18,8% auf 2.688 Millionen Schweizer Franken (2.546 Mio. Euro). Bereinigt um Währungseffekte resultierte ein Plus von 17,0%. Das Nettoergebnis nahm um 29,6% auf 653 Mio. Franken (618 Mio. Euro) zu – bei einer Nettoumsatzrendite von 24,3%. Die Unternehmensleitung geht für das Gesamtjahr 2021 von einem Nettoumsatzwachstum in lokalen Währungen zwischen 12 und 14 Prozent und einer EBITDA-Marge von 30 bis 31 Prozent aus. Das außerordentliche Umsatzwachstum sei hauptsächlich auf den positiven Basiseffekt durch den Covid-19-bedingten Umsatzrückgang im Vorjahr, den anhaltenden Home-Improvement-Trend sowie auf einen Lageraufbau in der Bauindustrie im ersten Halbjahr zurückzuführen, so das Unternehmen.

Österreich: Plus 26,7 Prozent

Die einzelnen Länder und Regionen wuchsen durchwegs zweistellig. Die im ersten Halbjahr 2020 besonders von der Pandemie betroffenen Märkte Italien (+31,6%), Grossbritannien/Irland (+27,6%), die Iberische Halbinsel (+25,4%) und Frankreich (+19,1%) legten überdurchschnittlich zu.

Österreich liegt mit 26,7% gleichauf mit Osteuropa (+26,6%), Deutschland wuchs um 11,3% und der Heimmarkt die Schweiz verzeichnet ein Plus von gut 9,2 Prozent. Die Regionen Fernost/Pazifik (+36,1%) und Nahost/Afrika (+32,1%) erwirtschafteten ebenfalls ein sehr starkes Wachstum.

 

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