Front für Heizungsmodernisierung

Verbände fordern eine Übernahme von 30 Prozent der Investitionskosten, die Steuersenkung für nachhaltige Heizinvestitionen und die Unterstützung sozial schwächerer Haushalte.

Anlässlich anlaufender Koalitionsgespräche richten sieben Verbände der Wärmewirtschaft einen dringenden Appell an die Politik, wirksame energie- und klimapolitische Ziele und Maßnahmen im kommenden Regierungsprogramm zu verankern. Um Verbraucher im Kampf gegen den Klimawandel gezielt zu unterstützen, rät die Branche vor allem zu einer Verbesserung des Fördersystems, steuerlichen Anreizen und einer bundesweiten Heizungsdatenbank.

Auch die Unterstützung sozial schwächer gestellter Haushalte ist Teil der Empfehlung. „Die Heizungsmodernisierung ist für den Klimaschutz in den eigenen vier Wänden der wichtigste Hebel und kann den CO2-Ausstoß um 90 Prozent reduzieren. Bestehende Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, dem Verbraucher genügend unter die Arme zu greifen“, so die Verbände bei der Übergabe des Forderungspapiers an Klimasektionschef Jürgen Schneider.

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