Fernwärme wird klimaneutral

100% klimaneutral – das ist das neue Ziel der Fernwärme, welches mit Hilfe der Regierung umgesetzt werden soll.

Im Mittelpunkt der Fernwärmetage vom 9. und 10. März 2020 in Innsbruck stehen heuer die im Regierungsprogramm formulierten Zielsetzungen für den Fernwärmeausbau. Aktuell ist die Hälfte der für die Fernwärme eingesetzten Energieträger erneuerbar und damit CO2-frei.

Konkret will die Regierung den durchschnittlichen erneuerbaren Energieanteil in der Fernwärme jedes Jahr um mindestens 1,5 Prozent anheben. Um die Fernwärme zu dekarbonisieren, will die Branche jede mögliche grüne Kilowattstunde in die österreichischen Fernwärmenetze integrieren.

Die ökologischen Zielsetzungen der Regierung werden durch folgende weitere Maßnahmen flankiert: Die bessere Nutzung der Abwärme, die Erhöhung des Budgets für Umweltförderung im Inland, die Förderung erneuerbarer Großanlangen sowie Geothermie.

Die Fernwärmeversorger werden den weiteren Ausbau der Fernwärme vorantreiben und damit einen wesentlichen Anteil an der Dekarbonisierung des gesamten Wärmemarktes beitragen. Das Regierungsprogramm sieht dafür auch sehr wichtige Maßnahmen vor, wie etwa die Erhöhung des Budgets für die Umweltförderung im Inland und die einfachere Einbindung der Abwärme. Ebenso wichtig ist für den Ausbau der Fernwärmenetze die ausreichende Dotierung des Wärme- und Kälteleitungsausbaugesetzes sowie die Bestandssicherung der KWK-Anlagen und der Ausbau der Biomasse-KWKs, die für die Versorgungssicherheit im Strom- und Fernwärmebereich unabdingbar sind.

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