Erneuerbarer Strom: Es fehlt der Zuschuss

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) kritisiert das Fehlen der Verordnung für den Investitionszuschuss für erneuerbare Stromprojekte.

„Schon vor Monaten hätten die ersten Projekte mit Investitionszuschüssen unterstützt und auf den Weg gebracht werden können. So war es auch im EAG vorgesehen. Doch bis heute gibt es noch keine Verordnung, die das ermöglicht“, so Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ. Laut des Dachverbandes, herrscht noch Abstimmungsbedarf mit dem BMLRT (Landwirtschaftsministerium), das der Verordnung zustimmen muss. Einer der Kritikpunkte des EEÖ ist, dass durch die Verzögerungen Projekte aufgehalten werden, die eigentlich unberührt davon sein sollten. „Die Förderung von Strom aus Windkraft, Wasserkraft, Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen und Biomassekraftwerken ist seit Anfang 2022 auf Eis gelegt“, so Prechtl-Grundnig und setzt fort: „Das bisherige Ökostromgesetz hat ausgedient. Die Vergabe der Marktprämie ist mit den hoffentlich diese Woche beschlossenen Adaptierungen des EAGs im Nationalrat und dem bereits erfolgtem grünen Licht durch die EU nun auf einen guten Weg gebracht. Dennoch werden auch auf dieser Grundlage erst Mitte 2022 die ersten Projekte unter Vertrag genommen werden können.“

Die Investitionszuschüsse wären laut Prechtl-Grundnig derzeit die einzige verfügbare Untersetzung bei der Projektumsetzung. Der EEÖ fordert in der Aussendung, dass ein Entwurf zu den Investitionszuschüssen umgehend in Begutachtung geschickt wird.

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