Egger feiert 60-er

Der Holzverarbeiter Egger hat sich1961 für die Spanplatte entschieden und entwickelte sich seither vom Tiroler Sägewerk zu einem der weltweit führenden Holzwerkstoffhersteller.

Am 18. Dezember 1961 ging das erste Egger Spanplattenwerk in St. Johann in Tirol (AT) in Betrieb. 60 Jahre später zählt die Gruppe 20 Werke in 10 Ländern, 24 internationale Vertriebsbüros und über 10.000 Mitarbeiter. Das Produktspektrum umfasst ein Komplettangebot an Holzwerkstoffen im Dekor- und Materialverbund für den Möbel und Innenausbau, für den konstruktiven Holzbau sowie für holzwerkstoffbasierende Fußböden. Bis zum heutigen Tag prägt der Pioniergeist des Gründers Fritz Egger sen. das Unternehmen. Seine Söhne Fritz und Michael Egger haben das Unternehmen international und als Komplettanbieter aufgestellt. Den Grundstein dafür legte Fritz Egger sen. mit seinem Leitspruch „Holz ist viel zu wertvoll, um es einfach wegzuwerfen“.

Veredelung statt Sägewerk

In einer richtungsweisenden Entscheidung schließt er sein Sägewerk, um fortan einen neuen Weg einzuschlagen: Er möchte Holzreste zum wertvollen Produkt weiterveredeln. Bis zum heutigen Tag sind die Werte und Visionen des Gründers Basis des unternehmerischen Handelns. „Wir treffen unsere Entscheidungen mit Bedacht. Wir wirtschaften nachhaltig und eigenständig und investieren das, was wir verdient haben. Bei uns gilt auch der Handschlag“, so Fritz Egger. Mit dieser Zukunftsorientierung und Bodenständigkeit soll sich das Wachstum auch in Zukunft fortsetzen. Mittlerweile arbeiten Angehörige aus 77 Nationen an den diversen Standorten. Das Familienunternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von 3,08 Mrd. Euro.

 

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