Dunkle Schaustellung

Die architect@work zeigte einmal mehr, dass Reduktion Mehrwert bringen kann.

Dunkles Ambiente, gute Akustik und keine bunt bemalten Ost-Models. Gut 170 Aussteller aus verschiedenen Sparten haben am 10. und 11. Oktober an der architect@work in der Wiener Stadthalle teilgenommen. Dabei handelt es sich nicht um eine Messe im klassischen Sinn, sondern um ein Ausstellungs- und Informationsformat, das die Reduktion als Programme lebt.
Alle Aussteller haben gleich wenig Platz ihre Produkte und Lösungen zu präsentieren. Für Gesamtportfolios reichen die Kojen nicht, weshalb in vielen Fällen nur Teile des Ganzen gezeigt wurden. Baumit etwa war mit seiner 3D-Druck-Sparte vertreten, Wienerberger zeigte lediglich seine neuen Vintage-Dachziegel.

Erstmals mit dem Format der reduzierten Präsenz angefreundet haben sich Geberit, Schindler-Aufzüge und D+H Österreich GmbH. Vertreter dieser drei Firmen gaben sich am zweiten Tag recht zufrieden mit der Besucherfrequenz und der Qualität der Kontakte. „Uns hat diese klare Linie gefallen. Es ist wichtig für Geberit sich bei Architekten richtig zu positionieren“, sagt dazu Peter Ernst, Vertriebsleiter Ausstellung bei Geberit.

Auch der Schindler-Marketingleiter Michael Uher zeigte sich zufrieden. Am ersten Ausstellungstag seien besonders nach 17 Uhr vermehrt Planer zu Schindler gekommen, sagt er. Ähnliches zeigte sich auch am späten Nachmittag des Donnerstag, wo die Besucherdichte deutlich zunahm.
Als Erstaussteller vertreten war auch ionic skin. Dort zeigt man ein Isolierglas mit integriertem Sonnenschutz, das derzeit erstmals verbaut wird.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben