Baukosten steigen weiter

Im Februar 2021 lag der Baukostenindex (Basis 2020) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau laut Berechnungen von Statistik Austria bei 103,9 Indexpunkten. Verglichen mit Februar 2020 entspricht das einem Anstieg von 4,4%.

Das Bauen verteuert sich weiter: Im Februar 2021 lag der Baukostenindex (Basis 2020) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau laut Berechnungen von Statistik Austria bei 103,9 Indexpunkten. Verglichen mit Februar 2020 entspricht das einem Anstieg von 4,4%. Gegenüber dem Vormonat Jänner 2021 stieg der Index um 1,1% an.

Die Tiefbausparten verzeichneten ebenfalls allesamt Kostenanstiege. So erreichte der Index für den Straßenbau 102,3 Punkte und lag damit um 1,6% über dem Wert von Februar 2020 (+1,1% im Vergleich zu Jänner 2021). Der Brückenbau hielt bei 105,5 Indexpunkten, die Kosten stiegen somit um 5,5% gegenüber dem Vorjahresmonat sowie um 1,5% gegenüber dem Vormonat. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (102,7 Punkte) stiegen gegenüber Februar 2020 um 3,0% und gegenüber Jänner 2021 um 1,0%.

Hauptursache für die steigenden Baukosten im Vergleich zum Vorjahresmonat waren vor allem die Preissteigerungen für die durch Stahlprodukte geprägten Warengruppen, was sich in allen Bausparten, aber insbesondere im Brückenbau, niederschlug. Zusätzlich erhöhten sich im Vorjahresvergleich die Kosten für die Warengruppe Kunststoffwaren.

Baukostenindizes 2020 umgestellt

Die Baukostenindizes für den Wohnhaus- und Siedlungsbau sowie für den Straßen-, Brücken- und Siedlungswasserbau wurden im Jahr 2020 einer Revision (neue Warenkörbe und neue Gewichtungsschemata) unterzogen, um eingetretene Änderungen in den Bautechnologie abzubilden.

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