Bau 2019: Weniger Wachstum, höhere Kosten

Der europäische Bausektor ist im Jahr 2019 mit einem bescheidenen Umsatzwachstum und weitgehend stabilen Gewinnmargen konfrontiert, so aktuelle Analyse von Scope Ratings.

Laut Scope Ratings wird die Abschwächung des Wirtschaftswachstums und der anhaltende Arbeitskräftemangel nach sechs Jahren des Wachstums die Bautätigkeit in Europa belasten. Scope hat deshalb seine Wachstums-Prognose für 2019 und 2020 von ursprünglich 2,5 Prozent auf 2,0% gesenkt.

„Die stabile Nachfrage nach Wohngebäuden – unterstützt durch demografische Trends, gestiegene Haushaltseinkommen und niedrige Hypothekenzinsen – ist in einigen Regionen mit Kapazitätsengpässen, relativ hohen Baukosten sowie der Aussicht auf längerfristig steigende Kreditzinsen konfrontiert“, erklärt Philipp Wass.

Im Gegensatz dazu sei der Tiefbau weiterhin lebhaft und es werde einen Anstieg der Produktion von Nichtwohngebäuden geben. Die Nachfrage nach Büroflächen für die meisten europäischen Großstädte sei weiterhin robust.

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