Recyceltes Nylon 6.6 für nachhaltige Kabelbinder
Mit den PIR-Kabelbindern von Panduit kommen bis zu 100 % post-industriell recyceltes Nylon 6.6 zum Einsatz. Die Produkte verbinden industrielle Leistungsfähigkeit mit einem reduzierten CO₂-Fußabdruck – und adressieren damit Nachhaltigkeitsziele in Bau- und Energieprojekten.
Kabelmanagement zählt in der Gebäudetechnik und in Anlagen der erneuerbaren Energie zu den oft unterschätzten, aber sicherheitsrelevanten Komponenten. Mit Kabelbindern aus post-industriell recyceltem (PIR) Nylon 6.6 steht nun eine Lösung zur Verfügung, die mechanische Belastbarkeit und Nachhaltigkeitsaspekte miteinander kombiniert.
Nylon 6.6 ideal für industrielle Umgebungen
Die Befestigungselemente bestehen aus bis zu 100 % industriell recyceltem Kunststoff. Laut Herstellerangaben lässt sich der CO₂-Fußabdruck gegenüber konventionellen Nylon-Kabelbindern um bis zu 36 % senken – ohne Einbußen bei Festigkeit, Lebensdauer oder Sicherheit. Damit erhalten Planer:innen, Betreiber:innen und ausführende Unternehmen eine Option, um ESG-Vorgaben (Environmental, Social, Governance) in der Praxis umzusetzen.
Der Werkstoff Nylon 6.6 hat sich in industriellen Umgebungen bewährt. Die PIR-Varianten verfügen über UV-Beständigkeit und Hitzestabilisierung und sind für den dauerhaften Einsatz im Temperaturbereich von –60 °C bis +115 °C ausgelegt. Die Zugfestigkeit wird mit bis zu 8.412 psi angegeben, die Wasseraufnahme liegt bei rund 1,2 % innerhalb von 24 Stunden. Zudem sind die halogenfreien Kabelbinder beständig gegenüber Ölen, Schmierstoffen und Kohlenwasserstoffen. Die erwartete Lebensdauer beträgt etwa zehn Jahre, wodurch sich Anwendungen im Innen- wie im Außenbereich realisieren lassen – etwa in Schaltschränken, Photovoltaik-Installationen oder in der technischen Gebäudeausrüstung.
Einsparungen auch bei Standardprodukten wichtig
Der Einsatz recycelter Kunststoffe gewinnt branchenübergreifend an Bedeutung. Nach Angaben des United Nations Environment Programme (UNEP) werden weltweit bislang nur rund neun Prozent der Kunststoffabfälle wiederverwertet. Gleichzeitig könnten sich bis 2050 bis zu zwölf Milliarden Tonnen Kunststoff in der Umwelt ansammeln. Vor diesem Hintergrund rücken auch vermeintliche Standardprodukte wie Kabelbinder in den Fokus nachhaltiger Beschaffungsstrategien.



